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  • LG Augsburg

Der Star war das Stadion!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Bayerische Leichtathletikmeisterschaften in Augsburg. Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, wurde am vergangenen Wochenende Wirklichkeit. Nach Gründung der LG Augsburg im Jahr 2010 und den Sanierungsmaßnahmen der Leichtathletikanlagen im altehrwürdigen Rosenaustadions 2015 wurden entsprechende Voraussetzungen geschaffen, um auch in Augsburg wieder Spitzensport anbieten zu können. Begleitet von einem stimmungsvollen bis begeisterten Publikum wurden beachtliche Leistungen erzielt. Der Star war aber das Stadion.

Ruhig und gelassen blieb Cheforganisator Christian Pfänder. Er wusste um die Erfolge seiner wochenlangen Arbeit. Über 200 Helferinnen und Helfer mobilisierte er für die zweitägige Veranstaltung. Unterstützt vom Bayerischen Leichtathletikverband und vielen anderen Vereinen konnte die Premiere für die LG Augsburg & Team nicht besser laufen. 

Sportlich den größten Paukenschlag erzeugte Maximilian Entholzner (1. FC Passau) über 100 Meter. Mit einer bisherigen Meldezeit von 10,56 Sekunden hatte man den 23-Jährige natürlich auf der Medaillenrechnung. Der Deutsche Vizemeister im Weitsprung überraschte im 100-Meter-Finale die Konkurrenten und sich selber mit der Siegerzeit von 10,29 Sekunden. Der Wind unterstützte dabei optimal mit 2,0 Metern pro Sekunde, so dass er über einen neuen Hausrekord jubeln durfte (Platz 5 in der aktuellen Bestenliste). Lokalmatador Alexandar Askovic (LG Augsburg) folgte dahinter in ebenfalls sehr starken 10,42 Sekunden. Auch wenn er mit dem Titel liebäugelte, freute sich über die Silbermedaille, da er eine Woche zuvor noch über muskuläre Probleme klagte. 

Die hochkarätigste Sprintentscheidung bei den Männern waren die 200 Meter am Folgetag. Sowohl der Deutsche Meister über 400 Meter (Johannes Trefz, LG Stadtwerke München) als auch der Deutsche Vizemeister (Patrick Schneider, LAC Quelle Fürth) der gleichen Strecke standen im Finale gegen den Augsburger Aleksandar Askovic, der nur mit der viertschnellsten Meldezeit (21,60 Sekunden) gelistet war. Wie die Feuerwehr begann Askovic das Rennen und führte ausgangs der Kurve einige Meter. Wohlwissend, dass die beiden Profilangsprinter ihre Stärken auf der Zielgeraden ausspielen werden. Die Zuschauer pushten Askovic auf der zweiten Hälfte des Rennens, der seinen immer knapper werdenden Vorsprung 198 Meter hielt, ehe Patrick Schneider ihm den Schneid mit 21,36 Sekunden gerade noch abkaufen konnte. Mit 21,40 Sekunden gewann Aleksandar Askovic seine zweite Vizemeisterschaft und freute sich umso mehr, dass er den Deutschen Langsprintmeister Trefz (21,56 Sekunden) bezwang.

Der größte Druck seitens dem sportlichen Team der LG Augsburg lastete aber auf Sonja Keil. Sie trat als Titelverteidigerin über 400 Meter Hürden der Frauen an und stieg erst vor kurzem nach einer Verletzung wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Vom Start weg machte sie ordentlich Druck, so dass schon nach der 3. Hürde eine kleine Vorentscheidung fiel. "Ab diesem Moment konnte ich meinen Rhythmus laufen, keine Hürde stellte ein Hindernis dar", so die Berufsschullehrerin später. Sonja Keil gewann unter großem Jubel in 62,15 Sekunden die Goldmedaille zum zweiten Mal.

Freud und Leid liegen eng beieinander. Diese Feststellung musste Florian Bauer bei seinen beiden Stadionrunden machen. Am Samstag ohne Hürden sprintete er die 400 Meter in neuer Bestzeit von 50,84 Sekunden, was die Vizemeisterschaft in der Altersklasse U18 bedeutete. Euphorisiert wollte er am Sonntag über die Hürdendistanz noch etwas draufsetzen. Mit einem couragierten Rennen brachte er sich nach 200 Meter in Führung und baute diese sogar noch aus, so dass er kurz vor der Zielgeraden schon als sicherer Sieger galt. Doch ein kleiner technischer Fehler beim Überqueren der Hürde auf der Höhe von 300 Meter brachten ihn zu Fall. Er rappelte sich zwar sofort wieder auf und rannte mit Prellungen und Schürfwunden noch ins Ziel. Platz 4 und 58,54 Sekunden konnten ihn aber nicht trösten.

Eine überraschende Bronzemedaille holte sich Leila Killian über 400 Meter, denn nach einem nur mäßigen Start war sie bereits nach 100 Metern etwas abgeschlagen. Doch die Kämpfernatur drehte in der zweiten Kurve auf und brachte sie wieder auf Tuchfühlung. Ein beherzter Schlussspurt bedeuteten eine neue persönliche Bestleistung (58,43 Sekunden) und Platz 3.

Ebenfalls Bronze für die LG Augsburg gewann Dennis Edelmann im Kugelstoßen der Männer. Mit 17,34 Meter war er nur wenige Zentimeter von Silber entfernt. 

Kurz vor Ende der zweitägigen Meisterschaft lobte Jochen Schweizer, der Präsident des Süddeutschen Leichtathletikverbandes, die schwäbischen Organisatoren, aber auch die idealen Bedingungen im Rosenaustadion, die man unbedingt für weitere Wettkämpfe nutzen muss. Er versprach, sich als nächstes für eine Süddeutsche Meisterschaft oder gar eine Deutsche Jugendmeisterschaft stark zu machen.

Vollständige Ergebnisliste, weitere Presse (Bericht1 Bericht 2 Bericht 3) zur Bayerischen Meisterschaft, Bilder und TV-Bericht

 

 

 

 

 

 

Askovic gegen deutsche Spitze

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die Crème de la Crème der deutschen Leichtathletikszene versammelt sich heute bei der Sparkassen-Gala in Regensburg. Das Starterfeld im Sprint über 100 Meter gleicht einem Abbild der Deutschen Meisterschaft. Neben dem deutschen Rekordhalter und Olympiateilnehmer Julian Reus sind auch altbekannte Stars wie Alexander Kosenkow am Start. Davon unbeeindruckt zeigt sich Aleksander Askovic (LG Augsburg), der als bester bayerischer Sprinter zur Gala geladen wurde. „Ich will einfach meinen Schwäbischen Rekord von 10,50 Sekunden weiter verbessern“, hat er sein Ziel im Auge. Start der Vorläufe um 10:30 Uhr.

 

Teilnehmerliste: http://lalive.de/index.php?ver=170610DEREG&typ=210&cid=21000045

Neues Sprinttalent Mona Mark

Geschrieben von Roland Wegner am .

Durchwachsen waren die Teilnehmerzahlen beim Abendsportfest in Aichach, wo auch gleichzeitig die Schwäbischen Langstaffelmeisterschaften  ausgetragen wurden. Einige Athleten der LG Augsburg brachten davon unbeeindruckt gute Leistungen.

Allen voran die 13-jährige Mona Mark. Die Schülerin aus Göggingen fiel bereits vor drei Wochen bei einem Sportfest in Friedberg auf, als sie die 75 Meter in ausgezeichneten 10,05 Sekunden sprintete, ihre bis dahin gültige persönliche Bestzeit auf dieser Distanz betrug 10,23 Sekunden. In Aichach war ihr Lauf mit insgesamt drei Starterinnen dünn besetzt. Dies tat ihrer Leistung keinen Abbruch, sie gewann unangefochten mit einer neuen herausragenden Bestzeit von 9,95 Sekunden und baute die Spitze in der Schwäbischen Bestenliste aus.

Zwei Schwäbische Meistertitel gewannen die LG-U18-Staffeln über 4x400 Meter. Florian Bauer, Felix Strauch, Armin Schwenk und Godo Kurten liefen mangels Konkurrenz gegen die U20-Staffeln der LG Donau Ries. Im Endspurt gewannen die jüngeren Augsburger mit 3:41,51 Sekunden. Die beste Einzelleistung ging auf das Konto von Florian Bauer, der handgestoppt tiefe 51 Sekunden benötigte, was für seine diesjährige Spezialisierung auf 400 Meter Hürden eine ideale Grundlage bedeutet.

Sina Sophia Sednik, Sonja Unglert, Pia Kaiser und Klara Königsberger freuten sich über ihre Titelleistung von zusammen 4:36,07 Minuten.

Weitere LG-Ergebnisse:

 

Timo Sturm: 100 Meter, 11,71 Sekunden, 1. Platz

Henri Nuscheler: 800 Meter, 2:24,93 Minuten, 1. Platz,

Leon Zeller: 100 Meter, 13,83 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:46,76 Minuten, 5. Platz

Noah Haage: 75 Meter, 11,07 Sekunden 1. Platz; 800 Meter, 2:57,35 Minuten 2. Platz

Komal Datta: 100 Meter, 13,24 Sekunden, 1. Platz

Vera Schiele: 200 Meter, 31,26 Sekunden, 2. Platz

Stefanie Baumann: 200 Meter, 33,21 Sekunden, 3. Platz

Saskia Hundhammer: 800 Meter, 2:48,06 Minuten, 2. Platz

Teresa Jahn: 75 Meter, 12,17 Sekunden 3. Platz; 800 Meter, 2:48,57 Minuten, 3. Platz

 

 

Schwäbische Meisterschaft U16/U20 in Neusäß

Geschrieben von Roland Wegner am .

Ein ideales Leichtathletikwetter bot sich bei der schwäbischen Meisterschaften U16/U20 in Neusäß, um neue Bestleistungen aufzustellen und Titel zu gewinnen.
 
Florian Bauer spezialisiert sich in dieser Saison auf die 400m Hürden. Um die Grundschnelligkeit zu verbessern, startete er in Neusäß bei den U20 über 100m und 200m, wo er jeweils seine Bestzeiten auf 12,00 (Platz 5) und 24,01 Sekunden (3. Platz) steigern konnte. 
 
Schwäbischer Meister wurde Timo Sturm über die 100 Meter, blieb aber mit 11,76 Sekunden etwas hinter seiner Bestzeit zurück. Über 200m lief er 23,73 Sekunden und wurde damit Zweiter.
 
Dominik Riffel lief über 100 Meter 11,84 Sekunden und belegte damit Platz drei, die doppelte Distanz beendete er nach 24,08 Sekunden und wurde Vierter.
 
Armin Schwenk verbesserte seine Bestweite beim Weitsprung auf 5,76 Meter und holte sich damit die Vizemeisterschaft.
Tim Bauer wurde sowohl beim Kugelstoßen (11,80 Meter) als auch beim Diskuswurf (35,59 Meter) Schwäbischer Meister.
Felix Strauch (U18) probierte den Speerwurf mit dem schwereren MJU20 Speer (800g) und warf damit sehr gute 48,79m (Bestleistung 700g 53,09), was zum Schwäbischen Meistertitel reichte. Damit hätte er auch die bayerische A-Quali für die U20.
Daniel Friedrich lief über 100m 12,46 und wurde damit Dritter, beim Diskuswurf wurde er mit einer Weite von 41,00m Vizemeister und verfehlte seine Bestweite nur knapp.
 
Ein starker Auftritt gelang Godo Kurten (U18), der über 400 Meter Hürden nach 61,23 Sekunden den Titel gewann.
 
Ungewohnte Konkurrenz auf schwäbischer Ebene erhielt Sprinterin Nina Bauch, die über 200 Meter mit 25,21 Sekunden mit Platz 2 zufrieden sein musste.
 
Henri Nuscheler wurde über 800 Meter Schwäbischer Meister und verbesserte seine Zeit um über 10 Sekunden auf 2:22,41 Minuten
Sina Sednik (U18) lief zum 2. Mal in ihrer noch jungen Leichtathletikkariere 400 Meter und wurde Dritte mit 69,81 Sekunden.
Leila Killian verbesserte ihr Jahresbestleistung über 800m knapp und wurde mit einer Zeit von 2:26,23 Minuten Schwäbische Meisterin.
Jasmin Sailer wurde beim Kugelstoßen und beim Diskuswurf Zweite und beim Speerwurf Schwäbische Meisterin, blieb aber mit 27,72 Meter bzw. 35,04 Meter hinter ihren Bestweiten zurück.
Saskia Hundhammer wurde über 800m Dritte mit einer Zeit von 2:47,15 Minuten und verbesserte ihre Bestzeit um über 12 Sekunden.
Emily Metzler lief in dem stark besetzten Feld bei den WJU16 über 100m eine gute Zeit von 14,13 Sekunden und wurde damit Zehnte.
 
Weitere Ergebnisse:
Jonas Waibel 100m MJU20 12,27s 10. Platz;
Nabil Omer 400m MJU20 60,42s 6. Platz;
Leon Zeller 100m MJU16 14,10s 12. Platz, 
Lisa-Marie Wesinger  100m WJU20 15,10s 12. Platz, 200m 31,35sec 9. Platz, 
Leonie Killian Kugel WJU16 5,65m 9.Platz, Speer 16,25m 8. Platz;
 

Askovic und Edelmann: Trotz Rekorde ein Zittern um DM-Teilnahmen

Geschrieben von Roland Wegner am .

Es ist DIE Saison der beiden Leichtathleten Aleksandar Askovic und Dennis Edelmann von der LG Augsburg. Sowohl der Sprinter als auch der Kugelstoßer lassen die Tinte nicht trocknen, die ihre Bestleistungen und Rekorde dokumentieren, sie steigern ihre Leistungen immer weiter.

Die B&S Kurpfalz-Gala war eine ideale Möglichkeit für Aleksandar Askovic, auch mal internationale Luft zu schnuppern. Im Vorlauf der Männer steigerte er seinen eben erst aufgestellten Schwäbischen Rekord der Männer von 10,51 Sekunden auf 10,50 Sekunden (Rückenwind: 0,5 m/sek.) und qualifizierte sich damit fürs B-Finale. Etwas Pech hatten die Finalisten dann mit dem Gegenwind, so dass keine weitere Steigerung möglich war. Mit 10,59 Sekunden musste sich Aleksandar Askovic dem Österreicher Markus Fuchs (10,56 Sekunden) und dem Holländer Brus Wouter (10,58 Sekunden) knapp geschlagen geben, beide haben Spitzenzeiten von 10,42 bzw. 10,36 Sekunden vorzuweisen. Aleksandar Askovic klettert mit seiner neuen Bestleistung nun auf Platz 12 der Deutschen Bestenliste und wäre sportlich auch längst für die Deutsche Meisterschaft der Männer qualifiziert, bei der er es als Jugendlicher bereits ins Finale schaffte. Eine letztjährige Regeländerung bereitet dem Studenten allerdings Kopfzerbrechen. Entgegen früherer Regelung ist die deutsche Staatsangehörigkeit eine zusätzliche Voraussetzung. Diese ist längst beantragt und eigentlich nur eine Formsache, doch gestaltet sich das Verfahren aus zeitlichen Gründen zur Zitterpartie, am 25. Juni ist Meldeschluss für die Deutsche Meisterschaft in Erfurt.

In einer ähnlichen Gefühlslage befindet sich Dennis Edelmann. Der Kugelstoßer verbesserte in dieser Saison schon mehrmals den Kreisrekord. Beim Leichtathletiksportfest in Kirchheim besiegte er nach langer Zeit wieder seinen langjährigen bayerischen Erzrivalen und Lokalmatador Christian Zimmermann. Im 5. Versuch übertraf der Augsburger erstmals die 18-Meter-Marke, wenn auch nur um wenige Millimeter, um im letzten Versuch förmlich zu explodieren. Mit 18,16 Meter gelang ihm exakt die gleiche Weite wie die seines Gegners, durfte sich jedoch auf Grund des besseren zweiten Versuches zum Sieger küren lassen. Dieser erneute Rekord bedeutet für Dennis Edelmann Platz 11 in Deutschlands aktueller Bestenliste, reicht aber immer noch nicht für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, wofür er noch 4 weitere Zentimeter benötigt.

Nächste Gelegenheit für neue Rekorde bietet sich am kommenden Samstag beim Internationalen Pfingstsportfest im Münchner Dantestadion, bei dem beide neben weiteren LG´lern vertreten sein werden.

Schwäbische Meisterschaft am Sonntag in Neusäß

Geschrieben von Roland Wegner am .

Kommenden Sonntag findet in Neusäß die Schwäbische Meisterschaft U18/U20 der Leichtathleten statt. Die LG Augsburg ist mit einem 25-köpfigen Team am Start. Darunter auch die Nachwuchssprinter Florian Bauer und Nina Bauch, die auf Grund ihrer Leistungen vor wenigen Tagen vom Bayerischen Leichtathletikverband zum U-18-Länderkampf nach Brixen (04. Juni) nominiert wurden.

100m-Rekord: Askovic setzt nach 46 Jahren neue Maßstäbe in Schwaben

Geschrieben von Roland Wegner am .

Ein für die schwäbische Leichtathletik historischer Moment spielte sich am Vatertag in Kassel ab. Im Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaften machte sich Aleksandar Askovic auf den Weg, in der Königsdisziplin der Leichtathletik neue Maßstäbe zu setzen, was sich bereits im Vorlauf anbahnte.

Bronzemedaille und Schwäbischer Rekord durch Aleksandar Askovic (Deutsche Hochschulmeisterschaft, Uni Augsburg)

In der 100m-Qualifikation zeichnete sich bereits ab, was am gleichen Tag noch kommen könnte, als er in 10,57 Sekunden mit neuer persönlicher Bestleistung der schnellste Sprinter aller sieben Vorläufe war. Vorjahressieger Steven Müller war mit 10,58 Sekunden kaum spürbar langsamer. Dass Aleksandar Askovic zu den schnellsten deutschen Startern zählen dürfte, zeigte er dann auch im Finale dieser Deutschen Hochschulmeisterschaft, als er die erste Hälfte des Laufes knapp in Führung lag. Vorjahressieger Steven Müller (10,41 Sekunden) und Michael Pohl (10,43 Sekunden) schoben sich auf den letzten Metern am Augsburger zwar noch vorbei, dem jedoch mit 10,51 Sekunden etwas gelang, was 46 Jahre unantastbar war: Aleksandar Askovic brach den schwäbischen Uralt-Rekord von Anton Fritz (TSV Sonthofen), der im Jahre 1971 die 100 Meter in 10,55 Sekunden lief. Diese Zeit wurde nur einmal von Stefan Travan (DJK Friedberg) im Jahre 1996 bestätigt, aber bis zum 25.05.2017 nie von einem Leichtathlet mit schwäbischen Startpass unterboten. Aleksandar Askovic ist nun alleiniger schwäbischer 100m-Rekordhalter sowohl bei den Männern als auch durch seinen Rekord vom Vorjahr bei der männlichen Jugend U20. "Ich bin superhappy. Nicht nur über die Bronzemedaille bei einer Deutschen Meisterschaft, sondern natürlich auch über meine neue Rekordzeit, das Training hat sich bezahlt gemacht", so der Student der Materialwissenschaften. Ausruhen ist derzeit aber nicht drin. Bereits am morgigen Samstag tritt Askovic im Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion über 100 Meter (Vorläufe: 14:20 Uhr) gegen die anderen deutschen Spitzensprinter an, von denen er jetzt nicht mehr weit weg ist.

Video zum Finallauf: http://www.ardmediathek.de/tv/hessenschau/Deutsche-Hochschulmeisterschaften-in-Kas/hr-fernsehen/Video?bcastId=3301950&documentId=43090790

Kugelstoßer auf Platz 4

Nicht ganz zufrieden war Dennis Edelmann, der sich im Kugelstoßen noch auf Quali-Jagd befindet, die mit 18,20 Meter ziemlich hoch, aber für den Kreisrekordhalter (17,97 Meter) nicht unerreichbar ist. In Kassel gelangen ihm im vierten Versuch 17,56 Meter, was Platz 4 bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft bedeutete. Um die 18,20 Meter und damit die DM-Norm zu knacken, verbleiben ihm jetzt noch vier Wochen bis zum Anmeldeschluss.

LG-Athleten beweisen Vielfältigkeit

Geschrieben von Roland Wegner am .

Die Südbayerische Mehrkampfmeisterschaft in Aichach war eine gute Gelegenheit der Augsburger Leichtathleten, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Sie belohnten sich mit guten Ergebnissen, am Ende sprangen auch Medaillen raus.

 

Samuel Kempinger freute sich über den Vizemeistertitel im 10-Kampf

MJU18

Felix Strauch zeigte starke Laufleistungen. Über 100 Meter (12,46 Sekunden) und 400 Meter (58,69 Sekunden) gelangen ihm persönliche Bestleistungen, ebenso im Hochsprung, wo er über 1,68 Meter kam. Einen Tick schneller war Vereinskollege Armin Schwenk mit 12,37 Sekunden über 100 Meter und 54,92 Sekunden über 400 Meter, ebenfalls persönliche Bestleistungen, wie auch beim Weitsprung (5,74 Meter).

In den Wurfdisziplinen konnten beide Athleten viele Punkte einfahren, Armin Schwenk mit einer neuen Bestleistung im Kugelstoßen (10,56 Meter)  und Felix Strauch sowohl im Kugelstoß (13,05 Meter - B-Quali bayr.) und Speerwurf (53,09 Meter), Diskuswurf (32,73 Meter).

In der Gesamtabrechnung bedeutete dies Platz 11 für Armin Schwenk mit 2755 Punkten und Felix Strauch  Platz 12 mit 2616 Punkten. Felix Strauch verzichtete auf die Teilnahme an den Disziplinen Stabhochsprung, Hürdensprint und 1500m, um die greifbaren Qualis in den Wurfdisziplinen durch mögliche Verletzungen nicht zu gefährden

 

WJU20

Im Vordergrund stand hier das U20-Mannschaftsergebnis, zusammengesetzt aus U18 und U20.

Leila Killian gelang bei ihrem Sieg über 800m (2:26,49 Minuten) eine gute Laufleistung, sie freute sich zudem über das Erreichen der  B-Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft. Die Laufleistungen von Jasmin Sailer waren für eine klassische Werferin beachtlich, die 200m (28,94 Sekunden) sind dabei als persönliche Bestleistung in ihrer Liste. Die Wurfdisziplinen konnte sie für sich entscheiden, wobei das Ergebnis beim Kugelstoßen (10,52 Meter) eine neue Bestleistung bedeutet. Der Knoten beim Speer ist nun auch wieder geplatzt und lag mit 39,12 Meter nur knapp unter der 40-Meter-Linie und überhalb der A-Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft. Im Hochsprung konnte sich Leila Killian in der Top-Gruppe mit 1.56 platzieren 6 cm vor ihrer Kameradin Jasmin Sailer, beide sicherten sich jeweils eine neue persönliche Bestleistung. Komplettiert wurde die Mannschaft von Leah Mack, so dass am Ende sowohl der schwäbische als auch der südbayerische Teamtitel gesichert werden konnte.

In den Einzelwertungen der schwäbischen Meisterschaft gingen Platz 1, 2, 3 an Jasmin Sailer, Leila Kilian und Leah Mack. In der südbayr. Meisterschaften 7-Kampf erreichten Jasmin Platz 4 (3802), Leila Platz 6 (3717) und Leah Platz 9 (2362). Für Leila und Jasmin bedeutet dies die bayr. A-Quali im 7-Kampf

  

MJU20

Durchwegs ausgeglichen präsentierte sich Samuel Kempinger beim Zehnkampf. 100 Meter in 12,37 Sekunden, Weisprung mit 5,51 Meter, Kugelstoßen mit 9,75 Meter, Hochsprung mit 1,68 Meter, 400 Meter in 56,27 Sekunden, 110 Meter Hürden in 16,88 Sekunden, Diskuswurf mit 28,38 Meter, Stabhochsprung mit 2,80 Meter, Speerwurf mit 31,27 Meter und 1500 Meter in 5:10,11 Minuten bedeuteten in der Endabrechnung 4.810 Punkte und die Silbermedaille bei der Südbayerischen Meisterschaft. Die größte Punktzahl (637 Punkte) brachte ihm dabei der Hürdensprint.

 

Dennis Edelmann: Erneut Kreisrekord und Platz 5 in der Deutschen Bestenliste

Geschrieben von Roland Wegner am .

Immer weiter geht’s bei Kugelstoßer Dennis Edelmann (LG Augsburg). Sein zur Bahneröffnung aufgestellter Kreisrekord von 17,53 Meter hatte nur zwei Wochen Bestand. Bei der offenen Stadtmeisterschaft in München steigerte er diese Bestmarke auf herausragende 17,97 Meter. Mit fast 5 Meter Vorsprung gewann er die Konkurrenz deutlich und belegt in der aktuellen Deutschen Bestenliste nun den 5. Platz! Der Lehramtsstudent nähert sich somit immer näher dem eigenen Saisonziel. „Mir fehlen jetzt noch 23 Zentimeter, um zur Deutschen Meisterschaft zu fahren“, blickt der Lehramtsstudent hochmotiviert auf die nächsten Wettkämpfe.

Askovic und Bauch spitzenklasse!

Geschrieben von Roland Wegner am .

Es war angerichtet bei der LG Telis Finanz Regensburg. Zahlreiche Leichtathleten aus ganz Bayern und den Landesgrenzen hinaus nutzten das traditionsreiche Rolf-Watter-Sportfest für ihren Saisonauftakt in die Freiluftsaison 2017. Darunter auch die beiden Spitzensprinter der LG Augsburg, die beide mit ihren Siegen ein Ausrufezeichen für die kommenden Meisterschaften setzen konnten.

Aleksandar Askovic hatte zur Bahneröffnung vor zwei Wochen bereits angedeutet, was derzeit in ihm steckt, als er über 100 Meter trotz schlechtem Wetter mit 10,82 Sekunden in die Saison startete. In Regensburg folgte die Nagelprobe gegen erstklassige Konkurrenz, denen er allesamt die Hacken zeigen konnte. Vom Start weg dominierte der Schwäbische Rekordhalter die 100 Meter und gewann in erstklassigen 10,64 Sekunden, gefolgt vom mehrmaligen Bayerischen Meister Lucien Aubry (persönliche Bestzeit: 10,45 Sekunden!), der sich mit 10,84 Sekunden zufrieden geben musste. "Ich freue mich sehr über diese Steigerung, die monatelange Arbeit hat sich gelohnt. Wenn man vorne liegt, kann man sich viel besser auf die Technik konzentrieren. "Ich bin zuversichtlich, dass 2017 mein Jahr werden wird mit dem Höhepunkt der Bayerischen Meisterschaft im Augsburger Rosenaustadion", so der Student der Materialwissenschaften, der pro Woche 6-7 Trainingseinheiten vorzuweisen hat.

In dieser Trainingsgruppe, geleitet von Stefan Wastian, befindet sich auch Nina Bauch. Nach der LG-Gründung vor sieben Jahren in Haunstetten als Talent entdeckt, entwickelte sie sich wie vorhergesagt zu einer der schnellsten bayerischen Nachwuchssprinterinnen, zuletzt mit dem Bayerischen Titel in der Halle über 60 Meter. Nachdem sie sich bei diesem Titellauf verletzte, geht's aktuell darum, schnell wieder an die bisherige Leistungsfähigkeit anzuknüpfen und vor allem Sicherheit zu gewinnen. Dies gelang der 16-jährigen in Regensburg mit einem Doppelsieg ausgezeichnet. Zunächst gewann sie die 100 Meter in 12,30 Sekunden. Nach der doppelten Distanz blieben die Uhren bei 25,08 Sekunden stehen. "Darauf kann ich sehr gut aufbauen. Die Ergebnisse bringen mir Sicherheit und Selbstvertrauen für die großen Meisterschaften", resümiert die Gymnasiastin.