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Bayerische Meisterschaften 2019 in Augsburg

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Am 13. & 14. Juli werden zum zweiten Mal nach 2017 die Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften stattfinden. Hierzu werden ca. 2.000 Zuschauer, Betreuer und die 900 besten Leichtathleten Bayerns erwartet. Sportlich gesehen wird aus Augsburger Sicht vor allem erwartet, dass Aleksander Askovic über die 100m und 200m Sprintdistanz erneut für Aufmerksamkeit sorgt. Auch weiter Augsburger Talente wie Florian Bauer und Godo Kurten (beide über 400m), Leila Killian (400m und 400m Hürden), Sonja Keil (400mH) sowie Jasmin Sailer (Speer, Diskus und Kugel) werden Titelchancen eingeräumt.

Um die Veranstaltung stemmen zu können werden an beiden Tagen ca. 300 Helfer benötigt, wobei die Leichtathletikgemeinschaft Unterstützung aus vielen umliegenden Vereinen des Bezirkes Schwaben erhält. „Auch in diesem Jahr wird es sicherlich ein Kraftakt ausreichend Helfer zu mobilisieren, aber wir sind zuversichtlich, auch diese Hürde zu meistern. Dann werden wir sicherlich erneut attraktive Meisterschaften auf die Beine stellen können, an die auch dieses Mal die Leichtathleten in ganz Bayern positiv zurückdenken werden.“ so Cheforganisator Christian Pfänder. Neben den obligatorischen Kampfrichtern werden die Helfer auch in diesem Jahr für ein attraktives Nebenprogramm mit DJs, Stadionsprechern und vielseitigem Catering sorgen. Mit über einem ¾ Jahr intensiver Vorbereitung hofft Pfänder nicht nur auf einige Titel aus Augsburger Sicht, sondern auch auf reges Zuschauer­interesse.

Da die Organisation während der gut 9-monatigen komplett ehrenamtliche abläuft, freuen sich Pfänder und Team über Unterstützung durch lokale Unternehmen als Sponsoren zu erhalten. „Wie viele Sportarten steht die Leichtathletik leider nicht in einem medialen Fokus wie zum Beispiel Fußball oder diverse Wintersportarten. Entsprechend ist es selbst für eine Veranstaltung über 3.000 Menschen und einer bayernweiten Reichweite eine Herausforderung genügend Sponsoren zu finden um die Veranstaltung stemmen zu können“. Hierbei sind zum einen finanzielle Mittel notwendig um die Ausgaben für Zeitmessung, LED-Walls, T-Shirts für die 300 Helfer, Tonanlage, etc. stemmen zu können. Hier freuen sich Pfänder und Team die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Augsburg sowie mit Max Aicher Umwelt weiter fortzusetzen. Diese waren zum einen bereits bei den letzten Bayerischen Sponsoren und zusätzlich noch Partner der LG Augsburg. Allerdings sind die Organisatoren auch über Dienstleistungen und Sachsponsoring sehr froh.

Ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit und Sponsoring durch Sachwerte stellt City-Parking dar. „Wenn man als Veranstalter über ein Jahr nach der letzten Bayerischen Meisterschaft noch an­ge­sproch­en wurde und auf die exzellente Parkplatzsituation hingewiesen wird, merkt man, welche Aus­wirkungen eine erfolgreiche Zusammenarbeit bedeuten kann. Aus diesem Grund sind wir erneut sehr froh, City-Parking an Bord haben zu dürfen“ so Pfänder. Auch freut sich Pfänder, das die Hasenbräu Brauerei erneut als Partner für Getränke und Cateringequipment unterstützt, denn „ohne einen Partner mit diesen Produkten und dem Equipment wären die Bayerischen finanziell sicherlich ein draufzahlgeschäft“.

Neu als Sponsor deka messebau, welche ein Treppchen für die Siegerehrungen bereitstellt:

„Wir freuen uns, dass eine so bedeutende sportliche Veranstaltung in Augsburg stattfindet. Und wir haben höchsten Respekt vor den Organisatoren rund um Herrn Pfänder.  Ohne deren ehrenamtliches Engagement wäre diese Veranstaltung nicht möglich. Genau deshalb unterstützen wir sehr gerne die Organisatoren, genauso wie die teilnehmenden Sportler mit einem Beitrag aus unserer Werkstatt“, so Geschäftsführer Stephan Karrer von  deka messebau. „Das Siegertreppchen ist der zentrale Ort, den die rund 900 Athleten während der zwei Tage im Focus haben. Es muss der Qualität der Veranstaltung  genauso gerecht werden, wie der Leistung der einzelnen Sportler“. Auch freut er sich, dass hier Messe-Know-How in den Sport umgesetzt wird „Das Treppchen muss im worst-Case auch 2 Tage Dauerregen aushalten und Männerstaffeln beim Springen auf dem Podest aushalten“. Schmunzelnd fügt er hinzu: „Unsere Mitarbeiter hatten intern durchaus Spaß einen Sprungtest hierfür durchzuführen“.

Für Pfänder ist DeKa Messebau ein Glücksfall: „Es gibt im Rosenaustadion zwar ein Treppchen, dies ist aber eher optische eher für Bundesjugendspiele als für große Meisterschaften mit Staffel­wett­be­werben etc. ausgelegt. Unser Ziel ist es eine attraktive Veranstaltung für die Teilnehmer zu machen und hierzu zählt definitiv auch die Ausgestaltung der Siegerehrung. Aus diesem Grund sind wir sehr froh hier eine Baustelle weniger zu haben und den Bau sowie die Gestaltung des Treppchens in kompetente Hände gelegt zu haben.“

Zusammenfassend stellt Pfänder fest, dass – mit der Ausnahme der zur Oettker Gruppe gehörenden Hasenbräu - vor allem mittelständische Unternehmen als Sponsoren für die LG Augsburg bisher am erfolgreichsten waren: „Wir haben das Gefühl, vor allem Mittelständler wie die Stadtwerke Augsburg, Max Aicher Umwelt, City-Parking, DeKa Messebau und unsere zahlreichen weiteren Sponsoren haben verstanden, dass man auch als Unternehmen eine regionale, soziale Verantwortung hat und freuen uns diese als Unterstützer an Bord zu haben. Allerdings sehen wir uns hier nicht nur auf der Nehmerseite, sondern können unseren Sponsoren durchaus attraktive Gegen­leistungen vermitteln“. deka messebau Geschäftsführer Karrer fügt hinzu: „Als mittelständisches Unternehmen haben wir einen starken Bezug zu Augsburg und finden, auch Sportarten wie die Leichtathletik mit spannenden Wettkämpfen, starken Emotionen und starken Leistungen sind eine Interessante Plattform um sich als mittelständisches Unternehmen präsentieren zu können“.

Ein Punkt, der Pfänder abschließend noch erwähnen möchte: „Wir sind froh, aktuell ausreichend Sponsoren für die Durchführung der Bayerischen an Bord zu haben. Alles was jetzt noch kommt nehmen wir als i-Tüpfelchen um damit die Veranstaltung weiter aufzupeppen. Unser primäres Ziel ist es jetzt, so viele zusätzlich Zuschauer wie möglich ins Stadion zu bringen um erneut eine Leichtathletik-Party in der Rosenau zu feiern“. Am Eintritt sollte es auf jeden Fall nicht scheitern, der ist umsonst.

 Siegertreppchen - DEKA Messebau
Die Geschäftsführung von deka messebau mit LG Augsburg Athlet Aleksandar Askovic und Cheforganisator der Bayerischen Christian Pfänder bei der Übergabe des Treppchens.

Rosenower Logo

Bayerische Meisterschaften am 13. & 14. Juli 2019

Titel- und Rekorddouble durch Askovic!

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Die große Überraschung bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft am vergangenen Wochenende war ein Augsburger. Aleksandar Askovic krönte sich in München mit den Goldmedaillen über 60 Meter und 200 Meter und unterbot nun schon den 4. Bezirksrekord. Silber ging im Speerwurf an Jasmin Sailer, Bronze gewann Goto Kurten über 400 Meter.

Eindrucksvoll empfahl sich Aleksandar Askovic für höhere Aufgaben. Drei Entscheidungsläufe über 60 Meter waren am Samstag nötig, ehe er seinen ersten Landestitel bei den Männern gewinnen konnte. Mit 6,88 Sekunden im Vorlauf und 6,87 Sekunden im Zwischenlauf ging er mit den schnellsten Zeiten ins Finale und ließ damit eigentlich keinen Zweifel, auch dort als Sieger zu bestehen. Dort überraschte ihn jedoch Moritz Hecht (LG Forchheim, 6,80 Sekunden) mit einem perfekten Start, was dem Augsburger das Maximum abverlangte, um erst nach 35 Meter in Führung gehen zu können. Die elektronische Zeitmessung zeigte zunächst 6,72 Sekunden an, was in der Auswertung auf 6,70 Sekunden verbessert wurde, eine Steigerung seiner persönlichen Bestleistung und des Schwäbischen Rekordes um sage und schreibe 12/100 Sekunden, das sind Welten auf dieser kurzen Distanz. Askovic machte damit einen großen Sprung in der Deutschen Bestenliste. Vor ihm liegen aktuell nur noch drei Sprinter besser platziert, darunter der Deutsche Rekordhalter Julian Reus mit 6,61 Sekunden.

Revanche über 200 Meter geglückt

Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft auf der kurzen Strecke machte Aleksandar Askovic schon vor zwei Wochen klar, am Sonntag sollte die Norm auch über 200 Meter folgen. Gleich im Vorlauf machte er diese klar, mit 21,78 Sekunden zog er ins Finale ein. Dort wartete mit Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) der amtierende Deutsche Vizemeister über 400m, der im Vorlauf 22,17 Sekunden zeigte. Für Aleksandar Askovic war dieses Aufeinandertreffen auch eine Chance auf Revanche. Bei der letzten Bayerischen Freiluftmeisterschaft im Augsburger Rosenaustadion hatte Schneider noch die Nase vorn. Vom Start weg wie bereits vor einem halben Jahr in Augsburg stürmte Askovic in Führung mit dem Unterschied, auch auf der 2. Hälfte des Rennens entsprechendes Stehvermögen zu zeigen. Schneider kam zwar näher, der Titel war aber unerreichbar. Aleksandar Askovic erzielte mit 21,46 Sekunden die nächste Traumzeit und knackte eine weitere Bezirksrekordmarke, die bisher mit 21,64 Sekunden von Helmut Huber (1985, DJK Friedberg) und Thomas Mittendrein (1995, DJK Friedberg) gehalten wurde.

Lob vom Bezirksvorsitzenden Heinz Schrall

Deren damaliger Trainer Heinz Schrall war in München zugegen und voll des Lobes für den Rekordnachfolger. "Ich freue mich als noch amtierender Vorsitzender des Bezirkes Schwaben sehr, wieder einen so hochkarätigen Leistungsträger in Schwaben zu haben. Es macht Spaß dieser Rakete zuzuschauen." Auch dem Trainer Stefan Wastian zollte er Hochachtung. "Da haben sie die letzten Jahre gut gearbeitet und ich drücke die Daumen, dass sich jetzt auch Sponsoren melden". Stefan Wastian bewertete die erstklassigen Ergebnisse nüchterner. "Es ist noch ein weiter Weg zur Spitze", motiviert er seinen Schützling auf eine andere Art und Weise. Aleksander Askovic blickte auch bereits nach vorne: "Zum Freuen habe ich derzeit noch keine Zeit, gleich morgen beginnen die Vorbereitungen für die Deutsche Hochschulmeisterschaft und danach folgt die Deutsche Meisterschaft in Dortmund".

Weitere LG-Medaillen durch Jasmin Sailer und Godo Kurten

Immer stärker wird der 16-jährige Godo Kurten (U18) über 400 Meter. Er steigerte sich auf eine neue persönliche Bestleistung von 52,87 Sekunden und durfte sich über die Bronzemedaille freuen.

Kugelstoßer Dennis Edelmann steigerte zwar seine Saisonweite. Mit 17,40 Metern blieb ihm aber nur die Goldene Ananas (Platz 4) im Wettbewerb um die Besten aus Bayern. Medaillenkandidatin Sonja Keil musste leider über 400 Meter wegen einer Erkältung passen.

Bei den parallel auf dem Olympiagelände stattfindenden bayerischen Winterwurfmeisterschaften vertraten Felix Strauch (U18) und Jasmin Sailer (U20) die Farben der LG Augsburg. Beim ersten Wettkampf nach vorjähriger Armverletzung erzielte Strauch 48,70 Meter und belegte damit Platz 4. Ebenfalls eine  Standortbestimmung war die Teilnahme für Jasmin Sailer. Mit 38,12 Meter blieb sie nur knapp unter ihrer Bestleistung des letzten Jahres und gewann damit die Vizemeisterschaft.
 
 

 

Sprinter Aleksandar Askovic: Mit deutschem Pass zur Bayerischen Hallenmeisterschaft

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Aufregende und emotionale Wochen erlebt gerade Aleksandar Askovic. Zuerst unterbot der Sprinter der LG Augsburg den schwäbischen Uralt-Rekord über 60 Meter. Mit 6,82 Sekunden zählt er nun zu den besten Sprintern in Deutschland und darf hoffen, nun auch bald bei den Verantwortlichen des Bundeskaders ins Blickfeld zu geraten. Bisher machte für nationale Ambitionen nämlich vor allem ein formales Erfordernis Schwierigkeiten. Sein serbischer Pass war nach einer DLV-Regeländerung plötzlich der Hinderungsgrund, bei der Deutschen Meisterschaft nicht mehr starten zu dürfen, so dass sich der Augsburger Student entscheiden musste.

 

Das Ziel eines jeden Spitzensportlers, an nationalen und auch internationalen Meisterschaften teilzunehmen, bedurfte einer Überlegung, die für Askovic nicht leicht war. Als 3-jähriger kam er nach Augsburg und ist natürlich fest verbunden mit der Fuggerstadt. Hier ging er zur Schule, hier studiert er und ist aktives Mitglied bei der Leichtathletikabteilung des TSV Schwaben Augsburg. Serbien als Heimatland seiner Eltern spielt zu Hause im Hochfeld natürlich ebenfalls noch eine nicht unwichtige Rolle. In Serbien wäre Aleksandar Askovic derzeit schnellster Sprinter und Teilnahmen an Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen wären für ihn über dieses Trikot leichter. Aber Askovic wäre nicht Askovic. Still und heimlich entwickelte er sich zu einem äußerst selbstbewussten Sprinter. „Ich kann es auch ins Nationaltrikot von Deutschland schaffen“, gibt er unumwunden Einblick auf seine persönlichen Ziele.

Die Entscheidung für den deutschen Pass traf er bereits im Vorjahr, gedauert hat es bis vor wenige Tagen, als er das Ausweisdokument von den Behörden endlich ausgehändigt bekam. Die Voraussetzungen für die Deutsche Hallenmeisterschaft (17.-18.02.2018 in Dortmund) sind damit alle erfüllt. Damit er dort nicht nur über 60 Meter starten kann, will sich Askovic am kommenden Sonntag bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft in München auch die Qualifikation über 200 Meter sichern, 21,95 Sekunden sind hier gefordert. Bei den 60 Metern am morgigen Samstag geht es ihm ebenfalls nur um die Zeit: „Nach dem Komma soll eine Sieben stehen“, so der klare Favorit über das Ziel.

 

Weitere Kandidaten der LG Augsburg mit Medaillenchancen sind Dennis Edelmann (Kugelstoßen), Godo Kurten (U20, 400 Meter) und Sonja Keil (400 Meter). Von der TG Viktoria Augsburg stehen in der Meldeliste Steffen Co (400 Meter) und Stefanie Kirschey (800 Meter) auf aussichtsreichen Startplätzen. Bei der parallel stattfindenden Bayerischen Winterwurfmeisterschaft auf dem Olympiagelände hofft Jasmin Sailer (U20, LG Augsburg) auf Medaillen im Diskus- und Speerwurf.

 

Meldelisten und Zeitplan: unter www.blv-sport.de

Neues Sprinttalent gewinnt ersten Titel!

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Nachdem am vorletzten Wochenende bereits die Aktiven und die U18 gestartet waren, begrüßten nun auch die verbliebenen Altersklassen die Hallensaison. Bei der Südbayerischen Meisterschaft U16/U20 unterzog sich auch ein kleines Team der LG Augsburg diesem Test. 

Den einzigen Titel für die LG Augsburg gewann Nachwuchstalent Mona Mark, die mit einer Bestzeit von 8,32 Sekunden zu den 60 Metern angereist war. Die 14-jährige überraschte bereits im Vorlauf mit ausgezeichneten 8,07 Sekunden. Diese Zeit wiederholte sie im Zwischenlauf, ehe sie im Finale ihr neue Bestzeit auf 8,05 Sekunden erweiterte. Ihr Trainer Philip Xenos hat das ausgesprochenes Talent der neuen Südbayerischen Meisterin schon im Vorjahr erkannt und freut sich auf kommende Aufgaben.

Ilva Seitz wechselte vor kurzem von der LC Aichach nach Augsburg. Ihr gelang über 800 Meter eine neue persönliche Bestzeit. Mit 2:31,90 Minuten wurde sie Vierte, worauf sich aufbauen lässt. Platz 6 ging an Romy Schneider mit 2:43,39 Minuten.

Weitere Ergebnisse

 

Askovic: Schwäbischer Rekordsprint über 60 Meter!

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Einen besseren Start in die Hallensaison konnte sich Aleksandar Askovic (LG Augsburg) nicht wünschen. Bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften in München holte er sich nicht nur souverän den Titel, sondern unterbot auch den 22 Jahre alten Schwäbischen Rekord über 60 Meter. Ebenfalls Gold gewannen Sonja Keil und Godo Kurten über 400 Meter, Silber ging an Dennis Edelmann im Kugelstoßen.

 

"Es läuft", kommentierte Aleksandar Askovic trocken seinen Einstieg in die Hallensaison. Und zwar richtig gut. Bereits im Vorlauf über 60 Meter sprintete er so schnell, wie noch nie ein schwäbischer Sprinter, nämlich in 6,83 Sekunden. Seit 1996 betrug die Rekordzeit 6,86 Sekunden, aufgestellt vom Friedberger Stefan Travan. Aleksandar Askovic setzte im Zwischenlauf und Endlauf noch einen drauf, beide Male gewann er in exzellenten 6,82 Sekunden. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (6,95 Sekunden) in Dortmund hat er damit bereits abgehackt und auch für die Bayerische Meisterschaft in zwei Wochen brachte sich der Student in eine ideale Ausgangsposition.

Ebenfalls sehr zufrieden konnte Sonja Keil auf ihre Leistungen blicken. Über 400 Meter spielte sie ihre ganze Erfahrung aus und gewann souverän in 59,13 Sekunden den Titel der Südbayerischen Meisterin. 40 Minuten später bewältigte sie die halbe Distanz in 26,27 Sekunden in ihrem Lauf als Schnellste, was in der Endabrechnung Platz 6 bedeutete.

Kugelstoßer Dennis Edelmann eröffnete die Saison mit 16,92 Meter und nahm damit die Silbermedaille mit nach Augsburg zurück.

Bei der männlichen Jugend U18 überraschte Godo Kurten mit der schnellsten Zeit. Er gewann den Titel in neuer persönlicher Hallenbestzeit von 54,69 Sekunden.

 

Startschuss für die Hallensaison!

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Am kommenden Sonntag um 10:00 Uhr fällt der offizielle Startschuss in die Hallensaison der Leichtathleten. Über 800 Leichtathleten aus 140 Vereinen eröffnen bei den nord- oder südbayerischen Hallenmeisterschafen ihre wettkampfbezogenen Indooraktivitäten. Die LG Augsburg schickt ihre besten Athleten in die Münchner „Werner-von-Linde-Halle“, um bei den ersten Titelvergaben ein Wörtchen mitzusprechen. Der Schwäbische Rekordhalter über 100 Meter hat dabei erstmals die Favoritenrolle inne. Aleksandar Askovic, der zusammen mit dem Bundeskader vor Weihnachten erstmals zum Training auf Teneriffa verweilte, fühlt sich dadurch absolut fit: „Ziel ist über 60 Meter zunächst mal die Norm für die Deutsche Meisterschaft und es wäre zudem prima, auch gleich meine Bestzeit (6,95 Sekunden) zu steigern.“

Auf einen guten Start hofft Aleksandar Askovic

 

Sein Können unter Beweis stellen will auch Dennis Edelmann. Der Kugelstoßer übertraf in der Vorsaison erstmals die 18 Meter und zählt damit zu den Medaillenkandidaten. Die Bayerische Hürdenmeisterin Sonja Keil steigt in die Hallensaison über 200 und 400 Meter ein und rechnet sich vor allem auf der Langdistanz etwas aus. Außerdem nehmen die beiden Mehrkämpfer Jonas Kempinger (400 Meter, Kugelstoßen) und Godo Kurten (200 und 400 Meter), sowie Patrick Brüch (200 und 400 Meter), Zoran Askovic (Stabhochsprung) und Timo Sturm (60 Meter) teil.

Staffelwechsel beim Förderverein der LG Augsburg

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von links nach rechts: Aleksandra von Schwarztenberg, Christina Smietana, Philip Xenos, Christian Pfänder, Roland Wegner, Petra Weisheit, Markus Hesse

Sieben Jahre nach Gründung des Fördervereins, dem juristischen Bindeglied der LG Augsburg, fand bei der letzten Jahreshauptversammlung ein Führungswechsel statt. Roland Wegner stellte sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

 "Die gute Zusammenarbeit der sechs Leichtathletikabteilungen hat zu vielen sportlichen Erfolgen und damit zu einer verbesserten öffentlichen Wahrnehmung der Leichtathletik geführt, wir haben mit der Gründung alles richtig gemacht", resümierte Roland Wegner zufrieden.

Der "neue" Mann ist kein Unbekannter. Christian Pfänder war als Abteilungsleiter des TSV Inningen ebenfalls Gründungsmitglied des Fördervereins im Jahre 2010 und hatte zuletzt die Organisationsleitung der Bayerischen Meisterschaft 2017 übernommen. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger für seine Verdienste vor allem rund um die erfolgreiche Sanierung der Leichtathletikanlage des Rosenaustadions.

Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte sich die bisherige Schriftführerin Petra Weisheit (TSV Göggingen), ihr folgt in dieses Amt Christina Smietana (TSG Augsburg). Alexandra von Schwartzenberg (TV Augsburg) wurde als Schatzmeisterin bestätigt.

Nach einer Satzungsänderung wurde der Vorstand um Peter Pawlitschko (TSV Schwaben Augsburg, Beisitzer), Philip Xenos (TSV Göggingen, Stellvertr. Vorsitzender), Jörg Seiler (TSV Gögginen, Beisitzer), Jürgen Werner (TV Augsburg, Beisitzer) und Markus Hesse (TSV Haunstetten, Beisitzer) erweitert. 

 

 

 

Max Steger gestorben

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Max Steger

Kurz vor dem Jahresende hat uns leider die traurige Nachricht erhalten, das der langjährige Augsburger Leichtathletiktrainer Max Steger im hohen Alter von 97 Jahren verstorben ist.

Max Steger war 1967 Mitbegründer der Leichtathletikabteilung des TSV Göggingens und war bis 2002 als Trainer tätig. Neben zahlreichen deutschen

Meiterschaften erzielten seine Schützlinge 2 Junioreneuropameisterschaftstitel und Teilnahmen an Weltmeisterschaften und der Olympiade 1976 in Montreal.
Wir möchten seiner Familie, insbesondere seiner Witwe Inge Steger, unser Beileid aussprechen und verneigen uns vor einem großen der Augsburger Leichtathletik.

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft auf Bezirksebene beendet Saison

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Traditionell beendeten die schwäbischen Leichtathleten ihre Saison bei der Mannschaftsmeisterschaft des Bezirkes in Donauwörth. Die sanierte Bahn im Stauferparkstadion lockte 250 Sportlerinnen und Sportler an, darunter auch drei Teams der LG Augsburg.

Über den Schwäbischen Titel durfte sich die Altersklasse MJU20 freuen. Über 100 Meter, 4 x 100 Meter, 400 Meter, 800 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Diskuswurf und Kugelstoßen heimsten die Augsburger insgesamt 9.023 Punkte ein. Der Vorsprung zur gastgebenden LG Donau-Ries betrug zwar letztlich über 400 Punkte, jedoch war der Zweikampf bis zur Mitte des Wettkampftages sehr spannend. Die jeweiligen Einzelleistungen konnten sich zu dieser Jahreszeit im Schnitt nicht mehr mit den Sommerergebnissen messen lassen, jedoch gab es auch Ausnahmen. Samuel Kempinger gelang im Diskuswurf mit 32,71 Meter sogar eine neue persönliche Bestmarke. Auch Eren Acar steigerte seine Bestweite beim Weitsprung auf 5,74 Meter. 

Das Frauenteam der LG Augsburg, bei denen auch viele WJU20 und WJU18 vertreten waren, verpasste nach einem harten Kopf an Kopf Rennen mit der LAZ
Kreis Günzburg nur knapp den Meistertitel und kam mit einem Rückstand von nur 32 Punkten auf den 2. Platz von 5 Mannschaften. Vera Schiele konnte ihr
persönlichen Bestweiten sowohl beim Kugelstoßen auf 8,41 Meter  und beim Diskuswurf auf 22,69 Meter steigern. Das Feld der WJU16 war mit neun Mannschaften sehr stark besetzt. Auch wenn das LG-Team im Schnitt die jüngsten Athletinnen am Start hatte, haben sich die Mädchen mit dem erreichten 6. Platz wacker geschlagen. 

Ergebnisliste